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Wanderung an der Ammer in Peißenberg

zum "Tag des Hundes" am 6. Juni 2010

Text: B. Schweikl, Fotos: B. Schweikl, B. Grubmüller, E. Sun, S. Seier

Unsere Gruppe beteiligte sich am deutschlandweiten "Tag des Hundes" .

Bundesweit führten der VDH und seine Mitgliedsvereine an einem Aktionswochenende vielfältige Aktivitäten rund um den Hund durch.
Ob auf Hundeplätzen oder in Parks - überall fanden Veranstaltungen statt, bei denen Hunde die Hauptrolle spielten.
Nicht vorgeplant, aber sehr dankend angenommen wurde das wundervolle Frühsommerwetter, an das noch eine Woche zuvor niemand geglaubt hätte!

Magda und Leo Weißenbach haben diesmal diese wunderbare Wanderung für uns ausgetüftelt. Sie wohnen ja in Peißenberg und züchten dort den selten gewordenen weißen Großspitz. Natürlich wurden wir daher von Großspitzin Flocki samt ihrer kleinen Tochter besonders herzlich begrüßt!
Wir trafen uns um 10 Uhr am Campingplatz Ammertal. Dieser liegt idyllisch direkt an der Ammer, hat ein eigenes Badebecken und einen alten Baumbestand auf der großzügigen Anlage. Gleich in der Früh wurde die große Spitzgruppe von den Campingplatzgästen und Besuchern ausgiebig bewundert!
Nachdem die meisten Teilnehmer angekommen waren, hieß es "Aufstellen zum Fotoshooting", denn auch die lokale Presse war informiert und wollte in der Zeitung von unserem "Tag des Hundes" berichten. Man kann ja bekanntlich nicht oft genug positiv von unseren Hunden, und im Besondern von den Spitzen berichten! Insgesamt war es eine sehr gut besuchte Wanderung mit über 30 zweibeinigen und eta 20 vierbeinigen Teilnehmern.
Dann ging es los, wir marschierten zum Wanderweg an die Ammer. Dieser ist teilweise gekiest, teilweise geteert, frei von Autoverkehr, aber bei dem schönen Wetter waren natürlich auf den besseren Strecken viele Radler unterwegs. Zum Glück verhielten sich diese in der Regel rücksichtsvoll. Wir mussten die Hunde zwar immer wieder anleinen, aber es gab dazwischen ausreichend Strecken, auf denen sie frei laufen und toben konnten. Abgesehen davon wurde es auf Mittag zu ganz schön warm - allerdings hätte sich niemand zu sagen getraut, dass ihm heiß war - schließlich haben wir alle noch drei Tage zuvor die Heizung angehabt, weil uns so kalt war!
Herr Weißenbach, unser "Scout", kannte aber einige Stellen, wo man bequem zur Ammer hinuntergehen kann. Nach den starken Regenfällen der letzten Tage (oder Wochen) hatte sie Hochwasser geführt, aber der Wasserspiegel war inzwischen stark gesunken. Trotzdem war die Strömung für den "Durchschnitts-Plansch-Spitz" ein bisschen zu gefährlich. Aber zum Pfoten-Abkühlen war es gerade richtig. Nur Flocki holte unermüdlich Stöckchen heraus und demonstrierte uns, wie geschickt ein Spitz im Wasser sein kann! An einigen Uferbereichen konnten wir aber alle Hunde unbesorgt ins Wasser lassen.
Die Ammer ist ein linker Nebenfluss der Isar und insgesamt 175 km lang; sie durchfließt den Ammersee und heißt dann "Amper". Sie führt viel Geröll und Kies mit sich. An den Ufern konnten wir zahlreiche Blumen bewundern - alles war in voller Frühlingsblüte. Ich habe viele Blumen entdeckt, die ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe. Das letzte Wegstück führte, sehr zum Amüsement der Kinder, an einer Kuhweide entlang. Zu Mittag stießen noch einige weitere Wanderer zu uns.
Leider war das ursprünglich anvisierte "Ammer-Stüberl" wegen Erkrankung geschlossen. Frau Weißenbach stellte aber kurz entschlossen ihren Bus für einen erstklassigen "Shuttle-Service" zur Verfügung und brachte die erschöpften Teilnehmer zum Gasthaus "Rigi-Alm" am Hohenpeißenberg. Dort waren schon einige große Tische unter Sonnenschirmen für uns reserviert, und auch an ein paar Eimer Wasser für die Vierbeiner war gedacht. Wir ließen uns Schnitzel, Semmelknödel und Schweinsbraten schmecken und manche wären vielleicht gerne noch länger dortgeblieben, hätten nicht die Wolken in den Bergen recht verdächtig aufgestockt.
Frau Weißenbach brachte uns zur Ammerbrücke, sodass der Rückweg zu den Autos deutlich abgekürzt war. Noch einmal nahmen die Spitze ein Voll- oder Teilbad in der Ammer, einige waren sich aber zu fein dazu und machten sich zur Belustigung aller nur die Pfoten (und die Zunge) nass!
Am Schluss waren Zwei- und Vierbeiner doch schon ganz schön geschafft und so kam der gemütliche Campingplatz-Biergarten garantiert keinen Meter zu früh. Wir machten es uns unter den Sonnenschirmen gemütlich und gönnten uns noch schöne kühle Getränke, bevor wir uns nach und nach auf den Heimweg machten. Einigen standen ja noch zwei Stunden Fahrt bevor. Hunde und Kinder schliefen schon nach drei Kurven ein, habe ich mir sagen lassen.
Nun noch ein ganz großes DANKESCHÖN an die Weißenbachs, insbesondere auch für den "Shuttle-Service" - es war ein ausgesprochen schöner Tag und wir würden uns freuen, wenn wir ein ander Mal wieder mit unseren Spitzen in Peißenberg wandern dürfen!